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Full text of "Beiträge zur Syntax des griechischen Mediums und Passivums [microform]"

MASTER 
NEGA TIVE 

NO. 93-81316-20 



MICROFILMED 1993 
COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES/NEW YORK 



as part of the 
"Foundations of Western Civilization Preservation Project" 



Funded by the 
NATIONAL ENDOWMENT FOR THE HUMANITIES 



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Columbia University Library 



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would involve violation of the Copyright law. 



A UTHOR: 



GROSSE, DR. HERMAN 



TITLE: 



BEITRAGE ZUR SYNTAX 
DES GRIECHISCHEN... 

PLACE: 

DRAMBURG 

DA TE: 

1889 



COLUMBIA UNIVERSITY LIBRARIES 
PRESERVATION DEPARTMENT 

BIBLIOGRAPHIC MICROFORM TARHFT 



Master Negative # 



Original Material as Filmed - Existing Bibliographie Record 



Olesartatlon 



P-77.52p 

Z6 Crosse, Hermann 

^Z ^ Beitrage zur syntax des griechischen mediums 
und passivums 
Dramburg 1889 



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llo* VI of a vol öi-^dißßertat 



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Restrictions on Use: 



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TECHNICAL MICROFORM DATA 



FILM SIZE: ^>^:y_ _ REDUCTION RATIO: ^'^' 

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1100 Wayne Avenue, Suite 1100. 
Silver Spring, Maryland 20910 

301/587-8202 




Centimeter 

12 3 4 

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5 6 7 8 9 10 11 

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2. SdniliittdjriAtcnnSljfniai^ edinljnftr 1888 80. 



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Progr. .¥ 12'). 



pramßurfl. 

2xud üon XI). Mämpf. 
1889. 



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Beiträge zur Syntax des griechischen Mediums und Passivums. 



V4»rl>oiiierkiiii^. 

Der Stand der Forschung, wie ihn im Jahre issf) Brugmann in (\vm 2. Bande des Handbuches der 
klassischen Altertumswissenscliaft von Iw. :\Iülh'r S. 95 f. über (he Syntax der crriechischen genera 
verhi und insliesondere des Mediums und Bassivums angeoelien hat. besteht nach meiner Kenntnis 
unverändert fort. Audi Kowalecks Skizze „Über Passiv und :\Iedium vornehmhch im Sprachgebraiiche 
des Homer- im Programm dv^ König!, (lynmasiums zu Danzig 18<S7, scheint mir bei aller Feinheit 
(k'r Beobachtung im einzelnen für (bis Verständnis der Hauptfragen keine Klarheit geschaffen, sondern 
nur die Versuche subjektiver Gruppiei-ung uiul Konsti'uktion um einen vermehrt zu haben. Vor 
allen Dingen ist es nötig, soweit der gerettete Sprachstotf es ermöghclit. das Werden und die 
Entwickelung des l)etreff'enden Sprachgel»rauc]is festzustellen. Dazu will die vorhegende Arbeit 

einen kleinen Beitrag geben. 

Ks ist schon oft beol)acbtet und ausgesproclien worden, (hiss der :Medialaorist ursprünglich 
in viel o-rösserer Ausdehnung gebraucht worden ist. aber alhnählich einen grossen Teil seines Gebietes 
an den Passivaorist abgegeben hat, bis (hese Entwickelung mit dem Aid'konimen der attischen Prosa 
ihren vorläufigen Abschluss erhielt. Den urkundlichen Xachweis aus dei- erhaltenen Litteratur habe 
ich in den beiden ersten Teilen meiner Arbeit zu führen versucht. Nebenher ergab sich, dass der 
Gel)rauch der griechischen genera verbi in den ältesten Litteraturwerken überhaupt nicht so fest 
abo-eo-renzt ist, als man woh^. annimmt: der Feststellung dieser Thatsache. allerdings mit Beschränkung 
auf den Aorist, ist dei- dritte Teil gewidmet: wünschenswert ist der Xachweis auch für die übrigen 
Tempora. Auch dei" Gebrauch desjenigen M(Mliums. welches in der Schulgrammatik jetzt gewöhnlich 
das direkte genannt wird, verdient in seiner l^itwickelung untersucht zu werden. Das sogenannte 
indirekte ^iledium zeigt von Anfang an keine wesentlichen Scbwiudvungen oder Wandlungen, ebenso- 
wenig die sogenannten mediak'U Deponentia. 

Durchforscht und ausgezogen habe ich den Ge])raucli dvs medialen und i)assiven Aorists in 
den homerischen Dichtungen, hvi Hesiod. den Lyrikern (mit Ausnahme der Pseudo-Phocyhdea und 
Anacreontea), den Tragikern (leider ohne die Fragmente des Soi>hokles und Euripides) und Herodot. 
Ich bemerke, dass ich Pindars Siegesgesänge nach Mommsen, dessen Fragmente aber wie alle andern 
Lyriker nach Bergk und den Aeschylus nach Hermann citiere. Die einer Programmabhandlung ge- 
zogenen Grenzen haben mich veranlasst aus der Ilias und Odyssee meist nur die Anzahl der Stellen 
anzugeben: ich verweise ein für alle ^h\\ auf Froh wein, A'erbum Homericum (Leipzig, Teubner 1881), 
wo (he Stellen selbst mit Leichtigkeit zu finden sind. Aus demsell)en Grunde habe ich auch die 
Komposita in der Regel in ihr Simplex einfach eingereiht: eine besondere Aufführung derselben 
schien mir für die vorliegenden Fragen durch sachliche Gründe nur selten geboten. 

\ 1* 












», 



1. 



— 4 



— o 



Meine Auffassung einzelner Stellen wird Widerspruch erfahren, das muss ich erwai-ten: an j 
einigen, hoffentlich nur wenigen Stellen wird man mir auch Irrtümer nachweisen können, das lässt 
sich bei einer derartigen Arbeit, wie die vorliegende ist, kaimi vermeiden und wird, holfe ich, Ent- 
schuldigung finden : aber die Hauptergebnisse werden ihidurch sicherlich nicht geändert werden. Ich 
habe mich bemüht in meinen Anführungen vollständig und genau zu sein: wenn sich aber trotzdem 
durch Versehen oder Verschreiben falsche Angaben eingeschlichen haben, so darf ich wohl auch 



darin auf billige Nachsicht rechnen. 



I. 



Aus der indogermanischen Ursprache haben die (Jriechen nur ein Aktivum und Medium 
mitgebracht. Für das anfangs geringe Bedürfnis passiver Ausdrucksweise mussten die medialen 
P'ormen aushelfen, und zwar nicht nur im Präsens- und Perfektstamm, wie auch si)äter immer, und 
im Futurum, wie später oft, sondern auch im Aorist, wofür später ein eigener Passivaorist eintrat. 
Noch in der erhalt«'nen Litterat ur lässt sich der passive Gebrauch des medialen Aorists 
verhältnismässig häutig nachweis<»n. Hierher gehören zunächst unzweifelhaft eine Anzahl von medialen 
Aoristen ohne thematischen Vokal, die überwiegend im Partizip gebraucht sind. Zunächst 
führe ich den Aorist y/,Y,r;i)7.i an, der überhaupt nurj)ei Homer vorkommt, und zwar an 2:} Stellen 
(H. 18, Od. 5), davon das Partizip 12 Mal (II. 9, Od. :\). Der Passivaorist ;i>.r.J>r.vai lindet sich erst 
bei Herod. I M. 4:>. VI 117. VIII 128: die Komposita r^ia-, i/,-, /,7.Ta-, 0-o;iA7.i)c/y.i auch schon 
l)ei Euripides: der Aorist T'jy.JiAvi'TiVai ist intransitiv. Demnächst sind zu nennen die Foraien zu 
/.TactVai: ars/.ry.TO () 4:>7. I* 472. /.TaTiVai () 558: das Pait. x.Taasvo; (xtto- und /.y-y.-) in den 
verschiedenen Kasus steht II. 12, Od. 4 Mal: ausserdem Hes. 0. 541. Sc. 402. I*ind. Fragm. 18(). 
Aesch. Pers. 90.*> an einer lyrischen Stelle. Dazu sind ferner zu rechnen die 13il<lungen f^ai/.Tay.ivov 
*l> 14(i. ;i01 und apr.i/.Tavivo \ 72: vgl. y.pr.ioaTo; T ol. 12 415. >. 41. Daneben lesen wir den 
passiven Aorist £/.-a.i>£v \ ()91. r^ 5:57. /ca.Tsx-TaJVsv K 558. \ 78Ü. y 108. Sodann nenne ich das 
Part. o'jTaasvot II. (i. Od. 1 Mal und r/j-yyAvry oi-zilry II. 2 Mal (aber oOTr.lVsi: (") 5:V7): ferner 
a-o'jpa;y.£vot Hes. Sc. 17.*) und den Infinitiv -sptVai II 708. Hierher gehört auch s'j/.Tiy-svo;, 
<las in verschiedenen Kasus bei Homer 27 .Mal (II. 12, Od. 15) steht: A 88. K 548. Z 18. 891. 
e 288. I 129. 271. P (ill. V 490. «I> 40. 77. 488. " 4. ^ 842. 47(). *C 815. }> 28.8. i 180. 588. 



129. 188. 7 52. v 259. w 214. 221). .88H. '577: ausserdem Hvmn. 1,8(). 102. 4,292. 10,4. 
Hes. Sc. 81. Bei Pind. Pvth. 5,7() lindet sich ayax-Ttv.svav und bei Aesch. Ch. 795 (lyr. Stelle) 
steht jetzt als allgemein anerkaimte Lesart tÖ /.y.loiz /.riasvov. Daneben finden wir aber i'j/tTiTo; 
B 592. H\Tnn. 2, 245. Anacr. 14,5: vgl. aOTo/.TiTo; Aesch. Prom. 80.8 und vso/.titto: Pind. Xem. 9,2. 
Thuc. 8,100. A^on thematischen Aoristen ist zunächst der von s/w unzweifelhaft passivisch 
gebraucht an folgenden Stellen: a 884 u. v 2 /.r.Ar.tW-w £t/ovto, a 279 <ö a/si T/oasv/;, Pind. Pyth. 
1,10 iiTZTLlz (sc. 9opf7,tYYo;) v^y.-zy.n/yLZ'^^j'i, Eur. Hipp. 27 AX'zifr/Z':o sptoTi, Herod. I 81 sv -zzkzi to'jtw 
lrr/rj^-:% VII 128 sv Doi'jaaTi Vfirr/Z'rj, Plat. Phaedr. p. 244 e tco optho; y.avsvTi ts /.al v.y^-zy.fr/yLVny}. 
Ferner ist zu nennen ^ts-patUro -oAt; o 884: vgl. ttoai; -spTSTat 12 729. Dann wird der sig- 
matische Aorist cTsoxvoicaciVai bei Pindar allgemein in passiver Bedeutung aufgefasst: an 4 
Stellen kommt er vor: Ol. 7,15.81. 12,17. Xem. 6,19 (dagegen steht 01.4,11 '7T£9xvwJ>£{;). Sollte 
das bei diesem Worte der Überrest eines früher ausgedehnteren, vielleicht auch nur dialektischen 
Sprachgebrauchs sein, den die am Alten hängende Priestersprache festgehalten hat? Ausserdem ist 



meiner Ansicht nach JV 8(5 /.ftva<7i>(ov passivisch: Vers 48 steht von derselben Handlung und den- 
selben Personen der passive Aorist /.pivOivTS. Eigentümlich ist es, dass diese letzteren Aoriste erst 
von der Odyssee an vorkommen. Mich will bedünken, dass sich in der Odyssee wenigstens auf 
unserem Gebiete ein Streben nach Alteitümlichkeit bemerkbar macht, welches sich auch darin zeigt, 
dass in ihr der intransitive Uebraucli des Mediums verhältnismässig häufiger ist, der Passivaorist 
dagegen seltener vorkommt als in der Ilias, während man das umgekehrte Verhältnis erwarten sollte. 
Das wären dann Anzeichen für (He bewusste Anwendung einer schon festgewordenen und überlieferten 

epischen Sprache. 

Passivische Ausdrucks weise überhaupt ist in den ältesten griechischen Sprachdenk- 
mälern, insonderheit im Homer, vcihältnismässig selten. Sie setzt Reflexion voraus, kommt daher 
erst im Laufe der Entwicklung eintM- Si)rache auf und breitet sich allmähhch weiter aus, je mehr 
die Sprache ihre natürliche (irundlagc der sinnlichen Anschauung veriässt und dem Einfluss logischer 
liesetze gehorcht. Es entspricht also dem natürlichen Entwickelungsgange, wenn wir bei Homer das 
Passivum noch nicht häufig finden. In welchem Umfange er den medialen Aorist in passiver 
IJedeutung hat, ist eben nachgewiesen worden: der sogenannte Passivaorist aber wird von ihm 
kaum häufiger wirklich passivisch gebraucht. Entsprechend seiner Herkunft von dem Intransitivaorist 
des Aktivs ist er noch in den homerischen Dichtungen zum weitaus grössten Teile intransitiver 
Bedeutung. Von den Aoristen auf -r.v sind nui- zwei passivisch: -Ar.y^vai und tutt^väi, die beide 
meist im Partizip vorkommen, die ü])rigen 20 sämtlich intransitiv, worüber man Delbrück, Grund- 
lao^en der iiriechischen Svntax S. 75 tl" einsehen möge. Aoriste auf -Dt.v zähle ich bei Homer 129, 
von denen 42 nur einmal. 27 zweimal. 14 dreimal, 8 viermal. 2(1 an 5—10 Stellen und 12 noch 
öfter vorkommen. Auch von (fiesen ist nur eine kleine Zahl wirklich passivisch. Bei weitem die 
meisten (h'ücken eine Handlung aus. die in und an dem Subjekt selbst vorgeht, nicht von aussen 
an dasselbe herangebracht wird. d. h. sie sind intransitiv. Auffallend ist dabei, dass von einer ganzen 
Reihe solcher sonst bei Homer vorkommenden Verba. welche eine Handlung ausdrücken, die nur an 
andern vorgenommen werden kann, welche also am leichtesten passivisch verwendet werden können 
und auch wirklich si)äter oft so verwendet werden, (hn- Passivaorist bei Homer nicht vorkommt. Ich 
nenne ao-a'^Eiv, aT'.ax'C*'''^ ^^-"^ binden. (^u^ä'7/-£iv, l)a7:T£tv, y.oi£vy.i, /.o-t£iv, •/.TrC£tv, T:£y--£tv, '79ZTT£tv, 
riaav, TiTp(.j'7/.£iv, deren passiven Aorist zu verwenden sicherlich Gelegenheit vorhanden war. 7.9£}V^vai 
lesen wir zuerst Batr. 87: y^z'^r^yx S(4on ().2: TpoD^vy-t Batr. 194 u. Lyr. Fragm. 25: ^£}>y,v7.t 
Solon 4.25. Pind. Xem. 0,85: (^u^a/ }lr.va'. Solon i:').51. Theogn. 5()5: r.vL^'ytyyx Pind. OL 7,67. 8.44. 
Xem. :i.59: y-vj.yr^yryyj. Pind. Fragm. 100,5: /.Ti'rJV-Avai Pind. Ol. 8,87: tlaolV/ivat Simon. 168,8, 
-y^ryyx Aesch. Sept. 1005: nrjyj^ytyyx Pind. Pyth. 11,28, ^Toy-Yrivat Aesch. Euni. 105. 802: ;co~?,vat 
Aesch. Ag. 1287: ip-a^rac/ai' sJph. Ai. 498. El. 848: Ttar.t)TV7.i Soph. OT 1202. ^ 

Passive Bedeutung haben bei Homer folgende Passivaoriste: Die schon ange- 
rührten -Ar.Y*?'^7.t (nur das Partizip). T'j-yivat, /.TaJVr^vai und oOt7,J)£i?; ferner aptay.r.{Vr.;A£va.t B 124. 
<.)/.7.i)£v und £oi>.7,t)£v \\ ()68. aiavOrivai A 146. H 795. 1* 782. ^y.coJ>£vt£; A 417. i 66. <JY;xÄcJfsv 
(■) 181. aaoiT£}>£icr7.i k 271. ^r^acOivTo: \ 458. <W/ic})r. 11 816. ip/JHvra «l> 282. £X>cr.0£W3t: \ 62 
(man beachte daneben oAA'jyivou;). vi/.r.JUU *!' 65(). 6(i:J. 704 (opp. 6 vur.'ia; 702).' h.'^zvr, ß 78. 
/.aA'j9J)£i: r^ 402. •::i£'7})£i; l) 886. yzv/xr^^vLZ-^yj. n 222. p7<S)£vTi n 414. u 822. Feiner giebt es 
eini^^e Aoriste, welche an einzelnen Stelh^i passivisch zu fassen sind, während sie an anderen in- 
transitiv stehen, apft^vai und a£p07>>a'. heisst gewöhnlich: sich heben, drückt also eine Handlung 



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aus, die das Subjekt selbständig aus sich heraus thut. aber z 393 steht es deuthch passivisch.. 
Ebenso werden gegen den gewöhnhchen intransitiven Gebrauch einmal passivisch gebraucht: y.oiv^iyTti | 
-a 336, >.oJ>sv ,*r360 und -yAHiz /^ 200. Passivisch ist auch 'j-zA^/joWr O 626. aber intransitiv 
xp'j^JVr. \ 405. Dicht bei einander * stehen zwei verschiedene Aoriste FI 348 iy. K dTivy./l>£v o^ovts;, 
iyi^y^r'nWz^f U ol ay.oco a,Vy.a.To: ooJVaW.t: die erste Handlung führt Idomeneus mit seiner Lanze 
aus, die zweite vollzieht sich infolge dessen von selbst. In andern Fällen kann man zweifelhaft sein: 
ouoivr. Z 1 ist passivisch, da (He Götter als Veranlasster sich aus dem Zusammenhang ergeben. \401 
aber ist nicht notwendig an einen A'eranlasser zu denken, ebenso wenig bei y.ovcotHi: A 470, eher 
bei ;xouvt.>9£vTa o 386. Bei dv'^y.vciJVr. M 391) möchte man gern die die Mauer verlassenden Krieger 
hinzudenken, die Form also passivisch fassen, während es doch sonst das von selbst erfolgende Ein- 
treten eines Zustandes ])edeutet. also intransitiv ist. auch an den beiden Steilen M 3S9 und 42S. 
die jener so nahe stehen (sieher passivisch steht es Tyrt. 10.27). -sTaTDr.'rav o ÖO ist dem Zu- 
sammenhange nach intransitiv, aber -sTaaDsr^rai <l» r)3S doch wohl passivisch. ■/.•/a'ItDy, V 99 ist 
unzweifelhaft intransitiv, dagegen ist man leicht geneigt ziz^y)ln\)r. / 42 und M":J94 passivisch zu 
fassen, doch mit Unrecht: denn das Herausstürzen aus dem zerbrochenen Wagen ist niclit die Folge 
einer unmittelbar wirkenden Thätigkeit von aussen, es ist übi'rhaupt keine Pcmsou oder^ Sache da. 
die das Hinausstürzen ausführt. An der zweiten Stelle fährt der Dichter fort M" 395 y-y,C>vy,z -z 
T,zoi^yjo\)% und 39() WyjV.yWr, Kz yiTto-ov: auch hier fehlt die ausfülirende Person oder Sache. 
Ahnlich steht z 435 y-iHyj^\)v^ und z 425 r^oootVr, und asä/J)/.. Und doch hat in allen diesen 
Fällen die Handlung nicht ihren Ursprung im Subj«'kt allein, aber es ist auch keine Person oder 
Sache vorhanden, die (He Ausfühnmg der Handlung voniimmt. der Satz lässt sich nicht aktivisch 
wenden. Deutlicher ist die Sache bei {Vs^ylV-c/ai /. :*»26 und n 212. wo (^s sich luu- inu einen inneni 
A'organg handelt, wenn wir im Deutschen auch passivisch übersetzen. i-zzXinWr, ist in dem gl(Mch- 
lautenden A'erse /. 470 rrr: t 15:*) =- f.> U:? entschieden intransitiv, ebenso O 22<S. aber f^ ()()3 
steht der Vollender im Dativ danthen. Passivisch ist sicherlich (> 74 -z/.vj-r.Wvrj.i iz/^oz, denn 
der Sprechende selbst. Zeu>, ist als der Krfüller des Wunsches zu «lenken (vgl. auch o 200), aber 
[i 171 ist eine thätii^e Person nicht anzunehmen. iT'j/JVr. ist W(.>hl an allen 17 Stellen intransitiv 
= r-svsTo wofür später namentlich bei den Tragikern oft /.zy.^AXvry.'. und -pa/l)-/;v'/'. (letzteres auch 
bei Herodot) vorkommt. Auch das Partizip zzy\)bf nuiss an allen 3 Tliasstellen elx'uso gefasst werden, 
denn es drückt nur einen Hergang aus. und an eine thätige Person zu denken ist nirgends ein 
Anhalt - - Andere weiden noch mehr Passivaoriste passiv auffassen wollen, ich habe bei Homer nur 
diese gefunden. Aber wenn sich auch wirklich noch einige ausfindig machen lassen, so lässt sich 
doch nicht bestreiten, dass (Heser Sprachgebrauch, wie ü))erhaupt die i)assivische Ausdrucksw(MS(\ in 
den homerischen GiMlichten verhältnismässig selten ist. Man lese mit Hinblick darauf nach einem 
Buch Homer einige Seiten Herodoteischer (ieschichtserzählung. und lUiUi wiid den grossen Unter- 
schied ftihlen. 

II. 

Der mediale Aorist ist in der ältesten Zeit in weit gr(»sserem Umfange in- 
transitiv gewesen als später. Die hierher gehörenden Verbu sind allmählich entweder gänzlich 
ausser Gebrauch gekommen und nur in der Dichtersprache noch eine Zeit lang mehr oder weniger 
verwendet worden, oder, wenn die Verba im Gebrauche bHeben, ist der mediale Aorist meistenteils 



<lurch den passiven ersetzt worden in der Weise, dass schon bei Homer meist der passive neben 
dem mediahni Aorist, teilweise sogar überwiegend, vorkommt. 

Hier sind zuerst eine Reihe von un thematischen Aoristen zu nennen. Zunächst auto 
und l'jvTo in den Formeln A'^to yA^y-zy <l> 114. 425. r^ 703. z 297. 406. g 212. / 68. 147. 
'l 205. oj 345 und aOvto ^z y^ia II D). O 4:>5. II 341. Ausserdem kommt vor >.'jto K avwv il 1, 
intransitiv zu erklären, wo wii- sagen: sich auflösen, aus einander gehen (später gebraucht man dafür 
^iy:/:j\)ryyi wie Herod. 1 1 2S. V 77. VII 177. VIII 56): und A^rr.v «l> 80 entweder reflexiv = ich 
kaufte mich frei, oder besser intransitiv =z ich kam frei. Daneben hat schon Homer das intrans. 
a'jOw.'. K 296. (-) 123. :n5. II S05. P 29S. 1 31. r^ 794. g 1S9. 341: ebenso Aesch. Pers. 597. 
Hur. Bacch. 447. Dann führe ich an die verschiedenen zum Inlinitiv oGjiai gehörenden Formen, 
die uns in der Pias an 52, in <ler Odvssee an 19 Stelh'n begegnen: ausserdem Hymn. 4.177. Hes. 
{). 5().s. Th. 7.S2. M!)(). Sc. 30. 40. Throgii. 349. Simon. 41. Pind. Ol. 6.62. Pyth. 4,134. Aesch. 
Suppl. 407. Sept. S(). 109. Ag. 410. 954. 13()9. Soph. OT 177. Kur. lA 186. Photni. 1569 (sämt- 
liche Tragikerstellen aus lyrisch. 'ii Teilen). oD'ItDx'. 11. 14. Od. 17 Mal. und zwar das Part. II. 8, 
Gd. 6 Mal: dieses ist bei den späteren Diihtern weit überwiegend im (lebrauch. Der Indikativ 
lindet sich: Pin<l. Pyth. 6.;{(). A"sr]i. Pers. 3 11. 372. Sept. 946. Eum. 45. Soph. OT 962. 970. 
Phil. 346. Kur. Ale. 114. Hij»p. s:;h. Das Part. oD'ly.svo: steht: Hymn. 5.482. Hes. Th. 606. 850; 
bei den Lyrik<'rn (nanientlidi Siinujiides) an 20, bei (b'ii Tragikern an :)5 Stellen und in ein(*m 
Orakel bei Herod. Vll 220. meist seli«»n zum Adjektiv geworden und ghnchbedeutiMid mit oJHto;, 
wtdches vorkommt A.'scli. Ch. 121. Kum. 100. Fragni. 2Sl.;{. Kur. Ale. 100. Hin'c. F. 1026. Suppl. 78. 
Hipp. 1437, an einigen Steilen abei- tritt die verltale Natur des Partizips noch deutlich hervor, z. B. 
Aesch. Ch. 359. Soph. Ai. 141. Kur. Ale. 27S. M<m1. 1414. l)an<l)en lindet .sich an 4 Stellen der 
Odvssee die Passivform ^oD'.Dsv. Dei- Passivaorist o\)yoryy.i ist erst bei Pindar (Pyth. 3.36) und den 
Tragikern nachweisbar. -lr.G\)yi „sich füllen" stellt an 12 StelhMi des Homer, dann Batr. 167. 
Hes. Th. 6SS. Sc. 1 Ki und an :) Stellen dvs Aristophanes: Ach. 2:5(). Vesp. 984. 1304: bei Herod. 
VllI 96 ist es zweifelhaite Lesart: sonst immer 77Ar,'7t)r;vai: H.aner S Mal. Hymn. 5.280. Theogn. 8. 
Soph. OT 779. S74. Ant. 122. Phil. 520. 759. Kur. Pacch. 281. Hec. 1072. El. 430. Her. 646. 
(yd. 409. Herod. I 7S. 111 1(>. IV 128. VI 138. VII 119. Vgl. £v rV ias^iTcoJVr, Soph. Ant, 420 
und 7:'/:r,zi'A)ry7.i Kur. IT 306. Ion IKiS. Dagegen ])assiviscli -ly^Wzy Lyr. Fragm. 90,5. Tzlr^i^xi 
„sich nähern" II. 4 Mal. H<"s. Th. 193. Fragm. 98. DMueben —AacD/ivy.i K 282. M 420. Soph. OT 
213. 1100. Trach. 17. Phil. 1327 und -AatV/iva-. Aesch. Prom. 899. Eur. Andr. 25. Hec. 890. Rhes. 
347. 911. 920. Tio. 20:). sogar -Ir.Giy.GH'jyi Kur. Kl. 634. während sonst das Aktiv -A'/iTiaCs^v 
intransitiv ist. <7'.;A;iA';;cJ)y.i Z 27. :'>9. 231. 12 709. 'C 54. r. 204. z 105. a 127. o 441. 6 274. 
o> 260. T'jv fV £;iaAovTo M .")77: später ist dafür der akt. Aor. im (Jebrauch, wie schon bei Homer 
IW'Arzry o 15, cjv/iAr/v.zva.i d> 578 un<l T'ja'i'/.Aov II 565: vgl. Aesch. Ch. 663. 77a Ato 6 Mal 
in der Pias und Pind. Ol. 13,69. An divi Stellen bei Homer linden wir ;ai/-to oder zaix-To neben 
<lem so häutigen 'j.i/Wryy.i und ar-r.vai, einmal /.y.Ti-r./.ro, sonst immer T,y^;hyi, einmal auch 
-/yJVr.vai. Hier muss auch ilz\"j.-r,v i 3:)5 genannt werden, das nur intransitiv verstanden werden 
kann: ich zählte als fünfter zu ihnen: ganz in der gleichen Bedeutung steht P 188 £>i/iV^.v; dagegen 
/i/.To <^451 ist transitiv. Das Part, apv.svo:, das Homer dreimal hat. lindet sich noch Hymn. 3.110. 
Hes. O. 407. 424. 542. 601. 617. 627. 632. 786. 808. Th. 63»9. Sc. 84. 116. Theogn. 275. 695. 
Plat. (),1. Alcm. 87, Ale. 94. Pind, Ol. 8.73. Xem. 3,58: bei den Tragikern und Herodot nicht mehr. 



■aft' 



/ 



— 8 — 






— 9 



Neben einigen von diesen nntliematischen Aoristen findet sich anch der sig^matische u\ 
gleicher Bedentnncr:%onnen zn li/JVa'. II. 4. Od. 11 Mal, Hvmn. 4.1<)7. Hes. Sc. 4(i. >i;ajna( 
B. 13, Od. S Mal. Hes. Th. 27N. Ibycus lö. Pind. Pvth. 2.H(). Ferner iUliy.^o \ :59. \ ooS: 
ebenfalls intransitiv ilsA'iav.svo: B Hh\. ^).z)J:/\)ryy^ IL 7. Od. 2 Mal: ebenso iA-:;a<7})a'. IL 5 Mal 
nnd Herod. U 95. Ds/))ry7^i M 74. Kur. IT 444 (aber Kur. Or. :'>57 passiv): das verwandte D:jr:^ry:a 
M- 393. LI 510. 1 43>>. ArchiL 103. s^r^oy.r.v IL 28. Od. 11 MaL Hvmn. Ö,2S7. Hes. Th. 859. 
Sc 458. Find. OL 1.20. Aescli. A-. 719. Kuni. 778. 805. 9S9. Kur. Hei. 1133. 1102. Herc. F.919. 
Phuen. 1005. Danebi'n intransitiv ^soa^Wa. Z 505. II 208. Z 227. P 403. \ 22. M' 198. z 51. 
Hvmn. 4.00. 5,43. Mimn. 14.7 (da-e-en transitiv P 20. \ 415. 549. O 272. M" 142). ^.tVr.vai 
E 293. Hes. Th. \X'\. Lvr. Fra-m. 3.9,11. Acsch. Prom. 13.5. Pers. 8()3. Sept. 910. Soph. Ai. 294. 
OT 440. OC 119. 17;.m! Kur. Ale 840. Audr. 859. H»m-. 1082. H'L 13.02. IT 1294. Ion 787. 
yocllai IL 10, Od. 9 MaL Hvmn. 4.228. 28.12. P.atr. 245. A.'sch. Ch. 390. Kuni. 200 (v-l. /;.to: 
074). Kur. Her. 70. Kimnal dafür i/s'^aTo II 0:5. yyWryy.i Homer 7 MaL Mimn. 5.8. Aeschrio 9. 
Soph. Trach. 704. Phil. 293. Kur. Med' 1005. Herod. HI 13. IX 120. An andern Stellen passivisch: 
Enr. Kl. 48(>. 514. Hii»i». 854. Or. 13,98. Einmal Hndet sich (ovaro P 25. sonst an 7 Stellen der 
Ilias ovö^a'TDa'., aber Herod. H 13.(> /.arovociV-^;. - ovac5)7.L ist der cinziov unthematische Medial- 
aorist intrans. Bedeutun- der ohn.' Waiidlun-- von Homer an bis in den festen Spracho-ebrauch der 
attischen Prosa sich -erettet hat: Homer 8 MaL Hynm. 5,13,2. Theopi. 13,80. Simon. 128. Soph. 
EL 211. OT 044. OC 1042. Eur. Ale. 50. 3,:',5. Hec. 997. HeL ()45. 04(). 1418. Herc. F. 1308. 
SiippL 250. Hipp. 517. 718. lA 1008. 1359. IT 1078. Me(L 1025. Or. 1077: Herod. I 108. — 
Ich schhesse hier noch ;ds beachtenswert an den intrans. (Jebrauch von ^'jv^^lVai \ 381: aos^lVa-. 
Soph. OT 1521: y.z\)i^\)7ii Suph. ( )(' 14;}7. Trach. 197 (v«j:L Phil. 810). Kur. Herc. F. 027. -po:- 
Ui<7t>at intrans. S..ph. OC 1 3,:>,2. Kur. Phcs. 055. Herod. HI 8:».. VI 109. i-ilVs^rDai zuerst bei 
Herod. I 1. 90. IH 145. IV 110. 100. VI 8:J. 108. Vü 191. IX 103: daneben i-sJVr/.aTr, und 
£-2J)w.vTo I 20. 102. VI 108. Vn 125. Vlll 27. 

Ich lasse nun die thematischen Aoriste intransitiver Hedeutuno- folocn: oc/.a/iTl) ai steht 
nur l)ei Homer an 5 Stellen und verschwindet nachher o:änzhch. lir.ir;\)7.i bei Homer an 24 Stellen 
(auch s 187), sonst nicht in dieser Hedeutuni,^ vorkommend (Kur. Herc. F. 109 und oft bei Herodot 
ist es transitiv). wir<l später ersetzt durch lzio\) ry y.i : Hvnm. 3,,195. Pind. Ol. 2.4:5. Isthm. 2,11. 
Aesch. Pers. 339. 505. Air. 73,. Kur. Hec. 1138. Hei. 411. Her. 732. IT 50. Ion 801. Or. 80. 
216. Phoen. 747 und oft bei Herodot: an andern Stellen wird es auch passivisch <»ebraucht. Sehr 
bestritten ist (Ue Auffassuui: der Form mttsv II 507 als Passivaorist. rriiVsT}) ai IL 3,:}. Od. 19 Mal 
(ausserdem -sriDoiro /. 204). Dit-ser Aorist hat sich lano;e erhalten: Hvmn. 2.89. 324. 5,299. Hes. 
O. 09. 295. Th. 474. Sim. Amoro-. 1.22. Pind. Ol. 13,,7(L Pvth. 1.59. 4.200. Herod. VÜI 77 in 
einem Orakel. Bei den Tra«rikeni ist namentlich der Imi)erativ -iJloo beliebt: Ai'sch. Suppl. 511. 
Ag. 910. Soph. OT 049. 1004. 1434. OC 1181. 1441. Ant. 992. Kur. Ale. 1109. Andr. 388. Bacch. 
309. Hec. 402. 842. Hei. 323. 451. Her. 174. Hipp. 892. lA 725. 739. 1209. 1430. 1401. CycL 
309. Or. 1101. cf. Plat. Phaed. p. 117a: andere Formen: Aesch. Sept. 1051. A^". 19:L Emn. 783. 
Soph. Kl. 429. 938. OT 3,21. 1005. OC 13,34. Trach. 570. Phil. 103. 122(>. Kur. Kl. 981. Her. 1020. 
Herc. F. 848. Suppl. 473. 854. Hipp. 950. 1251. lA 1017. Ion 500. Or. 92. 594. -zir;\)ryxi 
intransitiv l)e*refrnet zuerst bei den Trai^ikeni: Aesch. Prom. 070. 1018. Soph. Kl. 974. 98(). OT 520. 
OC 75(>. 1414^ Phil. 485. 1209. 1278. Eur. Andr. 19:'.. 870. HeL 389. Hipi). 1288. lA 904. 



IT 93. 574. 714. 908. 970. Med. 802. Aber sicher passinsch ist es: Timocr. 1.0. Aesch. Ag. 569.- 
Eum. 588. Soph. EL 409. Eur. Bacch. 325. Bei Herod. steht es intr. II 121, 2 u. 4: avaTrswOivTs; 
V 97 ist passivisch. Von y.^.'zi^oi tindet sich intr. rr{ozTo U 434. LI 789, ay^povTo nebst Iniin. 

7 Mal, das Part. y.Ypo;ASvo: 14 Mal bei Homer und Hvmn. 2,132. 5,289. Hes. Th. 92. x^;zp\)ryxi 
IL 5, Od. 5 Mal. STayss^aTo ; 248 aber ist bestrittene Lesart. Von ähnhcher Bedeutung ist der 
Aorist y.oXkinWryy.i () 588 u. T 54 und y.lifj\)ryy.i Herod. I 63.-79. V 15. (rjllzyjyryyn erst bei 
Herodot und zwar 21 ^lal: ^^AlzYryy.i erst in den letzten Büchern des Herodot und zwar 5 Mal. 
r:^jllily.G\)y.i ist transitiv: i: 413,. Eur. Phoen. 850. Herod. H 94. iy^zn^xi II. 5, Od. 8 MaL 
Aesch. Suppl. 59: t^z^\y9yyi aber Kur. CycL 027. Herod. I 34. 209. IV 9. VII 137. Der intrans. 
Aor. Tpa-£a5)ai hat sich ^on Homer (20 Stellen) an durch alle Zeiten im vorzugsweisen (Gebrauch 
erhalten. Bei Homer haben wir daneben an zwei gleichlautenden Stellen (y. 422. n 305) Tps^aTOat; 
später findet sich in gleicher Bedeutung -ozoWryyi Hom. Kpigr. 14,7. Theogn. 379. Eur. EL 1046, 
zoy.oHyy-i Herod. IV 12. IX 50 und zzy-ryy.i Ananius 5.4. Aesch. Pers. 998. Soph. Ai. 743. Eur. 
Med. 240. zoy.oWryy.i o 80 hat etwas andere Bedeutung. Tap-irrOai hat Homer 3 MaL TSTap-icOai 

8 Mal: daneben ebenfalls intrans. zzyly^iWy.i 2 Mal (ausserdem noch Hvmn. 1.153). aber Tsp-piV^vat, 
Tap9}V-?;vai und Tap7r?ivai (einschl. Tpy-sioy.sv) zusammen an 20 Stellen: zzpo\)ryyi ausserdem Hvmn. 
19^45. 27,11. Theogn. 594. Soph. OC 1140. P^ur. Ion 541. 1370. 'A.y.T7.yy^;ir:\)xi /. 140, aber 
y.y.TyyJ)ryy.i Herod. VHI 4, wie y.vy/J)ryy.i Aesch. Ag. 004. Herod. III 138. IV 103. 152. Yl 98. 
VII 108. 184. 194 bis. VIII 84. — rjlinWyi {hei Homer habe ich 113 Stellen gezählt) ist der 
einzige intransitive thematische Aorist, der sich um^ngeschränkt behauptet hat. 

Die Reihe der allmählich verschwindenden sigmati sehen Aoriste mit intransitiver Bedeu- 
tung ist noch grösser. Einige sind schon in den vorangehenden Abschnitten angeführt. Ausserdem sind 
zu nennen: /(o<7arr}|y.i IL 12, Od. 1 MaL Hvmn. 5,91. Hes. Th. 554. Sc. 12. Fragm. 35,2. /o>.w<7aGlVy.i 
IL 15, Od. 8 MaL Hvmn. 2. 78. 129. L288. 5,251. Hes. O. 47. 53,. Stesich. 35,3. //AoO-^vat B. 10, 
Od. 1 Mal. Hom. Epigr. 7,3,. Theogn. 155. Simon. Am. 7,17. Pind. Ol. 7.30. Nem. 7,25. 10.60. 
Soph. Ant. 1235. PhiL 374. Eur. Ale. 5. Von Anerben ähnlicher Bedeutung begegnet xoTSTGa.aOa.t 

10 Mal bei Homer, einmal s-ic/.'jttäito r. 300: rj^rinW'lyyi steht nach schwerhch richtiger 
Vermutung Hvmn. 5,345 u. Batr. 239, sonst erst bei Eur. lA ()3,1. 037. Med. 129, bei Herodot 
nicht: G-zzy^ryy.i Pind. Xeni. 1,40. Herod. I 32. WuuAÖfjy.fiWyi einmal Eur. HeL 1343: {V'jy.cotV/ivaL 
abgeseh<Mi von der zweifelhaften Stelle l^atr. 239 erst Eur. Or. 705. Phoen. 4()1 und Herod. III 1. 
32. 3L V 33. VII 11. 39. 210. 238. IX 111. oo'j.r,ny.r7\)y.i (-) 511. «1> 595. Hes. Sc. 127. 
opy.Y.tl'c^ai IL 31, Od. 13 MaL Hvmn. 5,130. Batr. 155. Hes. O. 459. 520. Sc. 73. Pind. Xem. 10,09. 
Fragm. 90. Aesch. Pers. 457. 498. Soph. El. 190. OC 1401. Kur. Ale. 1040. IT 1270. 1407. 
Ion 595. Cvcl. 098. Med. 189. 900. Tro. 532: l)ei Herod. an 24 Stellen. Daneben das Aktiv intr. 
schon A 335. \ 04. <J> 205. X 194. a 221. Batr. 258. Uöfixc^yi nur in den alten Epikern: 
A 529. 12 016. 'l 3. o 09. Hynm. 3.505. L201. Hes. Th. 8. /.ovj^r:xn\)y.i l\. 7, Od. 6 Mal. 
Hymn. 4,74. y.rJv^r^)ryy.l B. 4, Od. 13 MaL Hes. Th. 213. Soph. El. 509. Eur. Andr. 390. Herod. I 31. 

11 121,4. IV 7. Ylll 7(). 134. Dagegen steht immer nur in der Passivform s'jvr.Orivai B. 0, Od. 
7 Mal. Hymn. 4,255. Hes. Th. 133. 380. 034. 967. 1019. Sc. 6. Herod. VI 69 bis. 107: und 
z>jvyr7\yryy.i. P 448. Pind. Pyth. 3,25. 4,254. Fragm. 175. Soph. OT 982. Eur. Ion 17. 1484 (aber 
Soph. Trach. 1242 passiv). y.liyy.G'^y.i einmal p 340, sonst immer AlvA)ryy.i oder xAiOrvai B. 8, 
Od. 9 Mal. Hvmn. 1,20. Hes. Th. 711. ArchiL 34. Pind. OL 1,92. Xem. 4,15. Soph. Ant. 1344. 



— 10 



— 11 — 



Trach. 100. 1226. Eiir. Herc. F. 956. Hipp. 211. Cycl. 544. Herod. I 211. II 121,4. i^tirjoLaiYxi 
IL 6 Mal u. Hes. Sc. 862. ipsiGOvivai H. 4 Mal. '7T'/;pi;a.'7}lai <1> 242, nTrr^iyJ)zi; an den prleidi- 
lautenden SteUen Tm. 10,32 u. 11,22, cT'/;pi;ai intr. a 4134. aa<7a<7})ai II. 6 Mal aacrJ>-ovai II. .% 
Od. 3 Mal. Hynin/4,253. 5,246. 258. Hes. 0. 283. /.ops^ra^riVai II. 6 Mal, V 87 niit /sipa;; 
Od. 4 Mal, c 28 mit i>j>jA^r, Hvmn. 5.175. Hes. O. 33. 368. Fragni. 70.2. /.oGs^rO-^vai ^ 541. /. 499. 
Theogn. 1249. 1269. Kur. Hipp. 112. vo^roiTa^rDai Od. 6 Mal, vocoiT^^vai X 73. Hvmn. 3,562. 
5,92. Theugn. 94. 1291. Archil. 9(). Aeseli. Ch. 485. Einmal steht inzlnxTo (-) 199 von einer 
Person intrans., vun der I]rde <:zig\)y.v7.i Kur IT 46 und Herud. VI 98: Su[di. Ant. 583 aber ist 
es passiv. Ebenso einmal i/ptayaTo Hynm. 2,261, sonst der Passivaorist: II. 5. Od. 1 Mal. Pind. 
Pjth. 12,21. Aesch. Supjd. 759. awicaaDai II. 34. Od. 21 Mal. Hvmn. 1,150. 160. 167. 5.283. 
Hes. Th. 503. 651. Callinus 2,2. Tyrt. 12.1. Sappho 32. Simon. 104. Aesch. Supi)l. 50. Ch. 613. 
Soph. OT 564. Trach. 1124. Kur. Ale. 299. Herod. VH 39. 'j.Yr.riWryy.i Od. 3 .Mal. Pind. Ol. 7.61. 
Xem. 9.10. Aesch. Pers. 324. Soidi. El. 373. Phil. 310. 1400. Eur. El. 745. Cycl. 152. Med. 124(). 
Or. 579; bei Herodot an 22 Stellen. /.pivaTtVai ist sicher intransitiv = (käniidcnd) sich mit jemd. 
auseinandersetzen bei Hes. Tli. SS2: V) 385 und - 269 sind es wohl Prasensfonnen. Sonst «^ewrdm- 
hch Six/.pi}>?iv7.i: r 9S. 102. II 306. V 141. 212. (o 532. Herod. VII 219. VHI 18. IX 58: das 
Futur dazu ist ky.A.zvdz^\)7.i t 149. -j ISO. Vgl. /.piJVsv Pind. Pyth. 4,168: aro/.pLnrivai Archil. 89,3. 
Herod. I 60: -aps/.piDr.cy.v Herod. VIII 70. iasipa-cl) y.i Z 163. 7. 41, aber laip Dr. Herod. VII 44. 
Einmal (i 298) steht Ty.v'jTTy^asvo: intrans., sonst dafür immer der Passivaorist ravj'rD'^vy.i II. 6. 
Od. 1 Mal. Hynm. 7,3s. Hatr. 221. Hes. Th. 177. Kbenso zy.Whyi Hom. 4 Mal. Aesch. Pers. 709. 
Soph. Ant. 124. 1235. Eur. IT 973. Or. 302. Tro. 114. va^TTa^rl) ai „sich ansiedeln" P> ()29. 254. 
Hes. 0. 639: dafür der Passivaorist Z 119. Eur. IT 175. .Med. 166. Phoen. 207. Aber Aesch. 
Eum. 916 und Eur. IT 1260 ist der Medialaorist kausativ, wie der Aktivaorist f^ 174 und II ^i\ 
jcaroi/aTaT}) y.i ist bei Isoer. 19. 23 u. 24 intrans. gebraucht, ebenso evoiz-iTaasvoi bei Thuc. \J 2, 
.sonst dafür oi/.iTD/ivy.!, nebst Komi>ositis Pind. Fragm. 96,1. Eur. Herc. F. 13. Herod. I ()H. II 30. 
154 bis. IV 180. -'.GTOiTy-TlVaL nur / 233 u. *!> 286, si)ater ohne wesentlichen Unterschied der 
Bedeutung nur -mzioWry 7,1: 436. o 2 IS. Hynm. 3,536. Soph. OC 1039. Kur. lA i)(h Einmal 
tindet sich x-oaiaaTDc intr. Eur. Tro. 166 an einer Chorstelle, während sonst /.oaiTlV/ivai im (rebrauch 
ist: Corinna 6. Eur. Herc. F. 242. Phoen. 853. Herod. I 31. V 85. 87. VII 182. Zweimal y.stV- 
oo'j'.t'TaTl^xt intr. Eur. Med. 258. 442 und einmal opij1g7.^\)7.i Herod. IX 96: optuf;\)ry7.i Theogn. 1274. 
Soph. Phil. 546. Fenier steht o/r.'raTo £ 54, wo nach sonstigem Sprachgebrauch der Passivaorist 
erwartet wird. Ebenso •.^(.jca'TiVy.t r. 212 u. Hes. Sc. 263, aber aviTtotVsvTs; Herod. VII 103 u. i^iGoiWzir, 
Herod. VHI 13, wie oaouoD-^vai A 187. 7 120. Eur. Hei. 140: und ziy.7.GHyy.i Soph. OC 338. Eur. 
Bacch. 1253. El. 279. Hier ist auch 'Tuvsvsi/.sTat Hes. Sc. 440 zu erwähnen, ein Konjunktiv des 
medialen Aorists von c'jj^-ospoj in der intrans. Bedeutung „zusammenprallen". — Besonders sind zu 
nennen opsca^lVat und opaT'iaTt^y.'-, von denen man nicht sagen kann, dass sie durch den passiven 
Aorist verdrängt worden sind. ops^a^Oai ist zunächst allein heiTschend gewesen: II. 10, Od. 2 Mal. 
Hymn. 5,15. Hes. Th. 178. Sc. 456. Solon 5,2. Eur. Herc. F. 16, aber Eur. Or. 303 transitiv. 
ops/IV^vat begegnet zuerst Eur. Hei. 1238. Ion 842. Or. 328, daneben aber erhielt sich der mediale 
Aorist auch später in der Prosa. opa^r^ra^Oai H. 14, Od. 22 Mal. Hymn. 2, 224. 237. 3, 294. 354. 
4,178. 5,313. Hes. 0. 86. 294. Th.* 160. 471. 900. Sc. 218. Sol. 13,38. 20,2. 34,1. Theogn. 430. 
706. Archil. 94,1. Aesch. Suppl. 420. Eur. Med. 654 (beides Chorstellen). Herod. I 48. m 57. V 9. 



9py.cl)'?;vy.t hat daneben nicht recht aufkommen können: s 183. t 485 ~ •: 260. Pind. Nem. 5,34. 
Em-. Hec. 54(5 und findet sich nur ])ei Herodot häutiger: I 84. IV 76. 200. V 92,3. VII 46. 239. 
IX 19. 107. Beides scheint in die attische Prosa überhaupt nicht aufgenommen worden zu sein. 

Auch bei vielen Deponentien. bei denen später der passive Aorist allein üldich wurde,, 
lässt sich der ursprüngliche mediale Aorist noch nachweisen, teilweise hat er sich sogar lange erhalten. 
7.-^{7.ay.G\)7.i II. 12. Od. s :Mal. Hynm. 3,343. Alcaeus 14. 7-7.r7\)'7y7.i erst bei Hes. Fragm. 38,2. 
Sol. 33,3. Pind. Pyth. 4,237. Eur. Herc. F. 845. 7i^ir:7n\)7i II. 3, Od. 1 Mal. Hymn. 5,04. 
Plat. 12,2. Aesch. (Jh. 97. SS4. Eum. 530. Fragm. 141. Soidi. Ai. 506. 507. OT 654. Eur. lA 1246. 
7}.nzr:\y?y7i II. 3. Od. 1 .Alal. Pind. Py tli. 4.173. Aesch. Ag. 904. Ch. 887. Eum. 752. Soph. OT 647. 
Kur. Ale. 857. Hec. 286. 806. Her. 813. 1027. Hipp. 772. Herod. VII 141. IX 7.1. a-aT.r.Ta.'jJVat 
Hes. Sc. 409: sonst 7J:r,\)vr/.i Od. S Mal. Aesch. Suppl. 836. £;ay.rAA7.'>a.y.£vo; Eur. Hei. 1471 
an einer Chorstelle: sonst 7Jv:u:r^)ryy.l Eur. Hei. 165. 387. Herc. F. 1255. Suppl. 195. Cycl. 628. 
asvT'ia'TDaL IL 2. Od. 2 .Al'al und Heiod. HT 1. 74: apvr.JV^vy.i erst Soph. Trach. 480. Eur. Hipp. 
1266. a'jAicaTDaL Herod. IX 15 und in dei' späteren Prosa öfter, sonst x^jlifiWr.^jxi Hipponax 63. 
Soph. Phil. 30. Kur. Klies. 51S. Herod. VIII 9. r^.7.Ai;y.^t) 7.1 steht an 5 Stellen der Ilias; vgl. 
Sappho 87. ^i7lzyj)vry.i erst bei Herod. III 51. 52. ^^j^rr^r7 7.r:\)7.i II. (). Od. 2 Mal und Simon. 
Am. 17. fWa-TlVcm M'4()5. z :n9. Pind. Ol. 1.5(;. Herod. II 19. 43. 110. 140. ATI 106. rWr.iV?;vai 
Aesch. Prom. 208. Soph. Ai. 10()7. OT 1212. Kur. Ton 867. ipa^iaGlIy-i II. 3, Od. 1 Mal. Hymn. 
3.130. 4,57. Hes. Th. 915. Archil. 30.2. Pind. Ol. 1.25. Pyth. 2.27. izy.rjH^yi nicht bei Homer, 
zuerst Alem. :):>.5. Aescli. Pers. S2s. Soi>h. Ai. 967. Kur. Hec. 775. Hipp. 337. 453. Med. 491. 
697. 700. Rlies. S39. Herud. I S bis. 96. II 131. HI 31. '/l'ry.To i 352, sonst r.'^Oxvy.i, erst von 
S«.i)hokles au: Soph. Kl. i:)25. Phil. i:U4. Kur. Hei. 537. Kl. 25S. Hipp. 1258. lA 359. IT 388. 
Ion 728. Cvcl'. 420. 446. :Me(l. 113S: bei Herodot an 24 Stellen. i-cv.r.vyTO Z 160, sonst o-y.vw.i 
Soph. Ai. 726. Kur. Baccli. 999. 1295. Hec. 1278. Hei. 97. Herc. F. 1137. Hipp. 241. IT 932. 
Herod. III :i0. 33. 34. 38. VI 84 viermal. TX 34. oivry^T}) y. Od. 7 :\lal. oi^Drivy.i II. 1, Od. 2 Mal. 
v.7.nT.vy.L Kur. lA 986. -zizirixnWy.i II. 8, Od. 16 :\lal. Aesch. Pers. 852. Herod. I 84. HI 152. 
V 81. VII 106. 135. VIII 133. -zior.\)ryyi II. 9. Od. 5 Mal. Hes. Sc. 359. Theogn. 126. 506. Eur. 
Snppl. 1089. Herod. I 206. H 73. 111. Hl 152. IV 80. V 16. 71. Yl 86.3. All 9,1. 135. IX 18. 
Daneben lindet sich im Präs. u. Fut. das Aktiv zusauunen 10 Mal bei Honu^r wie auch später noch 
oft. aber der Aorist dazu ist mir nur Soph. OC 1276 begegnet. Zu nennen ist hier auch srVr.pi^yvTo 
\) 76 neben h,ziv\)r,Try II 756. — V(»ii i\vn ülirigen sogenannten i>assiven Deponentien ist der 
mediale Aorist im Bereich meiner Xachfoi'schungen nicht nachweisbar, der passive aber, wenn ül)er- 
haupt, erst von den Tragikern an. y.vTuotVrivy.i Aesch. Suppl. 374. Herod. IV 126. V 100. MI. 
9.1. 10.3. Vm 100 bis: svy.vTLoiiAvy.L Herod. Vü 10.4. y./ 1) sTiVrivyi Aesch. Prom. 292. Eur. Herc. 
F. 1264. Herod. IT 103. 173. M 21. [iv^Ar. J)?;vai Soph. Kl. 1100. OC 732. Kur. Hec. 1211. 
Hei. 784. Hipp. 476. 124:5. lA 1395. l..n 1359. Tro. 659. Herod. H 121.5. .'ipu/T^ftsi; Soph. OT 
1265: vgl. dagegen Plat. Phaed. p. 117 d. r^£r,{)7:vyi Soph. OC 1170 und an 24 Stellen des 
Herodot. r-L^Tr<})r, Herod. III 15. z^]ly';:.r,\)-r-i Soph. OT 47. -f.acr.Or. Eur. Andr. 917. innoi- 
\)Yyy.i bei Herodot 32 Mal. fxsXr.Uco Soph. Ai. 1184. i7:iy.zj:f,\)ryxi Herod. VHI 109. ^iy.vor.})-/;vai 
Herod. H 12(). s-ivor.Sirivai Herod. III 122. M 115. 

Ich schhesse die in den Schulgrammatiken sogenannten medialen Passiva m^ so weit sie 
nicht bisher aufgeführt siiul. d. h. diejenigen intransitiven Passivaoriste von Verben, die auch im 



M 



— 12 — 



— 13 



Aktiv vorkommen, bei denen eine Konkurrenz des Medialaoristes nicht nachweisbar ist. Da bei Homer 
die Passivaoriste überhaupt weit überwiegend intransitiv sind, so habe ich die nur bei ihm vorkommen- 
den nicht eingereiht, und verweise ihretwegen im allgemeinen auf meine Erörterungen in der zweiten 
Hälfte des ersten Teiles. Ich nenne folgende: ay-^vat E. (), Od. 2 Mal. aiT/uvtl/ivat Find. Xem. 
9,27. p]ur. Hipp. 1291. Or. 802. Herod. I 10. y.>vi'7})-^vai s. 8. 9. a-aAAaY'/^vy.i Aesch. Prom. 
472. 751. Ag. 321. Soph. Ant. 422. Eur. Phoen. 592. Herod. VHI 84: aber Eur. Andr. 592 passiv. 
%T.%\\y.'/\ylvxi Soph. El. 1335. OC 78(3. i:ur. 16 Mal, Herod. oft. asslV-^ivai u. apSV-^vai IL 3, 
Od. 4 Mal, aber £ 393 passiv. Pind. Xem. 7,75. 8,41. Isthm. 1,5(). Anacr. 19. Simon. 1(3.111. Telestes 
14. Aesch. Sept. 19(3. Ag. 1491. Soph. Ant. 111. Eur. Andr. 848. Hacch. 748. Hei. ()0(). 1516. 
Hipp. 735. Rhes. 109. y.\oizr,\\'},v7.i Herod. VI 11(3. VIII 100. xOy.vjy-^vy.i i 321. Aesch. Ch. 257. 
Herod. IV 151. yAlr.Wrr^j.i Hero<l. I 58. IV 147. y.r,y.virAyl^y.i Eur. IT 764. Herod. III 26. 
IV 8. 14. 15. 95. 124. VII 19. 166. r^.vr.tVr.vai Hom. 3 Mal. Hvmu. 3,45. Pind. Pyth. 11,38. 
Eur. Rhes. :}53. rV./^.oiDsi: Hvmn. 3,146. Hes. Sc. 389. s-sivlly-vat Herod. VII 10,(). VIII 
68,2.3. STTixtlvivy.'. habe ich nicht gefunden. sovr.Uyivai s. S. 9. u. i'jco/r.il'/ivai Herod. 131. 
Doa'jTDr.var. Soph. Aiit. 47(). Eur. Suppl. 691. iav Drivy.i Hom. 11 Mal. Pind. Ol. 2,1.3. Eragm. 
99,16. /.ivr.U-Jivai II. 4 Mal. Hviun. 2.163. 28.11. Simon. ;J7,2. Suph. OC 16()0. Eur. Rhes. 774. 
Herod. II 156. VI 98 bis. IX 52. 54. x/AaciV-^vaL II. 2, Od. 7 .Mal: aber Ratr. 241 passiv. 
/,o-oil)7;va'- Batr. 189. /-'j/.r.Urivy.'. II. .3 Mal. Hom. Epigr. 14,12. /.'jAiTO'/ivy.'. II. .3 Mal. Soph. 
El. 50. Herod. I 84. V 16. njWt-irr^y^i s. S. 9. y.o-r.D'^vai Aesch. Eragm. 30S,5. Soph. 0(' 816. 
Eur. Hei. 771. asJV'jTDriv-/'. Ale. 35. Eur. ('vcl. 1()7. 538. Herod. II 121,4. Dafür 'Aoizr/Wryy.i 
Theogn. 470. 508. 884. Piud. Eragm. 50. ;r,pavl)-;ivai <1> 345. 348. Herod. I 75. osyr^tvr-vya s. S. 9. 
-£Gauo;)-?:v7.'. (o 437. Soidi. \i. 7:}0. Herod. I 209. II 124. V 14. 23. VIII 25. -\z/\)r,vyi l 31.3. 
'l 33. Aesch. Eum. 25(). sv-Aaz-si: Eur. Hipp. 12.')(). T'jv-Aax.si: Herod. III 78. VIII 84. iy.- 
u. /caTa-Ar.v'^vaL I' 31. \ 394. II 403. 1 225. Hvmn. 7,50. i/:Tu:r:/\\yyyj. Eur. Tro. 1S3. i/.- 
-Ix-rr^y. Af'sch. Cli. 2:50. Sopli. El. 1045. Trach. ()29. Phil. 226. Eur.' Med. 8. Rhes. 291. Herod. 
8 Mal. -A7.Y/ l)-?;v7.'. Hom. 1(5 Mal, Hvmn. 4.254. Pind. Xem. 10,6. Aesch. Sept. 7(55. Eur. Hi})p. 
240. Or. 56. Rlies. 2n:5: alM'r Here. E. 1189 passiv. -ly.vY,\)r,vyi Pind. Xem. 8,4. L\r. Eragm. 7.3. 
Eur. Hei. 598. -vi-'y/;:'.'. Ratr. 148. -oos'jiVvivaL Pind. Eragm. 53.8. Lvr. Eragm. 116. Eur. Ale. 
121. Andr. 1033. Hee. 1099. I lel. 51. Ion 1240 (tast nur lyr. Stellen). Herod. V 106. VH 19(). 
Vm 107. -Toir, Driv-y.'. / 29(). Anacr. 52. Eur. lA 586. (.'ycl. 185: aber to TTTor.Div Eur. Raccli. 
1268 passiv, zx-rr^yi (-) 55s. Il ;]00. Aesch. Ag. 48.3. Soph. Ant. 47(). Eur. Tro. 1177. Herod. 
8 Mal. :ai'7f)7;v7.L H .■)39 (vgl, 12 .355). Aesch. Prom. 191: aber Pind. Eragm. 88,3 [»assiv. r:y.-'f,vy,i 
T 27. lies. Se. 152. Herod. IT 41. HI 6(). VI 13(). {r7)'A.z^7.r:\Hyy.i H 5 Mal. Aesch. Pers. 497. 
Herod. V 15. 102. VII 91. 219. VIII 57. r^iy.T-ap-^vai Soph. El. 748. Trach. 782. ^TTa.Avivy.i 
„sich aufnmchen- Soph. Ai. 328. El. 404. Eur. Andr. 251. Hei. 1527. Herc. E. 109. Med. 6iyS. 
Herod. IV 163. VI 25. aTroTTy.A-^ivy.r. Soidi. OT 115. Eur. Hei. ()60. 1525. IT 1409. Phoen. 319. 
-po'j'7Ta>vr,; Soph. OC 20: alxr cTaAsi; Pind. Ol. 1.3,47 u. y.r.zn-y'Kry Eur. Phoen. 292 passiv. 
TTps^O^/ivai (nur im Partizip) Homer 17 Mal und llymn. 4,156. TTpao-^vai Sol. 37,6. Soph. 9, 
Eur. 10, Herod. 7 Mal. 'joa/.r.vai Sul. 33,4. Aesch. Pers. 387. Prom. 473. Eragm. 282. Soph. Ai. 
1136. OC. 75. Trach. 297. 621. 727. Eur. 20 Mal. Herod. IV 140. V 50. VI 5. aTTo^T/Krtl-^ivai 
Herod. I 143. H 17. IV 119. VII 233. VIH 35. ny,t,A\r,^yi O 503. V 228. y 185 /. 473. Pind. 
Pyth. 4,161. '7wJ>r.vai Simon. 165 bis. Aesch. Pers. 213. Sept. 961. Soph. El. 60. OT 756. 1457. 



OC 386. 1345. Ant. 331 (vgl. 558). Trach. 611. Phil. 109. Eur. 34, Herod. 10 :\lal. -rafr^vat 
s. S. 10. ^y.Y.r,yy.i Aesch. Prom. 535. Soph. Trach. 463. 833. i:ur. Suppl. 1106. Or. 84. 805. 
llerod. I 50. <7uvt'/;/{)£i; Eur. Suppl. 1029. T'j^Atoft-^vat Herod. H 111. oftap-^vai Pind. Pyth: 
.3.36. Aesch. Pers. 278. 446. Soph. OT 1502. Ant. 1229. Phil. 506. Eur. Suppl. 568. 697. Hipp. 
1008. 1436. Ion 347. Or. 297. Tro. 508 und bei Herodot 30 Mal. 9ofi-/;l)-^vy.i „tliehen*' II. 9, 
Od. 1 Mal. Hymn. 7.48: „sich fürchten^' Telestes 1.4. Aesch. Prom. 128. 1007. Sept. 458. Eur. Andr. 
1)94. Hipp. 519. Rhes. 47. 80. 661. H<to(1. I 107. V 111. W 62. \JR 27: aber Eur. Andr. 962 
passiv. oopr.Dsi; Simon. 148,10. hizvz/Wlvy.i Herod. I 173. VII 220. 229. / (opicif 7>ai 
Kur. IT 596. 1002. ^sugS) 7iv7.i Herod. I 141. H 13. V 47. VH 9,3. IX 48. 61. 

III. 

Vberhaupt erkennen wir bei 1 bmier und den Dichtern, die ihm zeitlich nahe stehen, eine 
grosse Mannigfaltigkeit und Abwechselung im (Gebrauche der genera verbi. Das daif 
man aber nicht als [»ei-sönliclie Willkür oder dichterische Ereiheit auffassen, es ist das vielmehr ein 
Ileweis dafür, dass die Spi-ache damals noch im Eluss war nnd den Abschluss ihrer Entwickelung 
noch nicht erreicht hatte. Denn ganz allgemein gilt das (iesetz, dass, wo für eine Bedeutung zwei 
Formen sich linden, entweder ein RedeutnngsunterschiiMl sich ausbildet oder die eine Form nach und 
nach verschwindet, ein (Jesetz. dessen Wirken an dem bisher 1)esi)rochenen Sprachgebrauch deutlich 
ersichtlich ist. Wenn abei' ein solches Sehwanken auch später bei den Lyrikern und Tragikern nicht 
selten sich zeigt, so erklärt sicli das eintäeli aus der l)ewussten Anlehnung dieser Dichter an die 
homerische Sprache und der altsiditliehen xVnwendung altertümhcher Sprachform: und bei Herodot 
ist es ein J^eweis für die Abliängigkeit der ältesten Ri'osa von <Ier Dichtersprache. Bei dem Xach- 
weis nuiss ieh mich auf die Aoriste beschränken. 

Vun y.inrji,i ist der aktive Aorist der gewrdndi<h(^ sowohl l)ei Homer (95 Stellen) als auch 
si»äter. namentlicii bei ^\v\\ Tragikern lindet er sich häulig: al)er an 2 Stellen der Ilias lesen ^\i^ 
den medialen, an 4 den passiven Aorist (vgl. Soph. OC 1261). ^jz'j.znr^ny.i begegnet i)ei Homer- 
s Mal, vz'ASTr.TarrDa'. :> ]Mal, vsascrr.Dxvai 8 ;Mal. ^va-vsO^ai II. 9 Mal, xy-Tr^jTO II. 2, Od. 2 Mal 
und Hynm. .3.110 (unsicher). 7.;a-vjvI)y. 11. 2 3Ial. v.v/zlv hat Homer an 6 Stellen, v.v/ryyj. an 15, 
/.'.//.y.svov an 2, yj./rr^y.n'^y.'. an 8: das letztere auch Archil. 73. Früher schon sind angeführt 6p;Ay.v 
S. 9, TTT.pi^siv S. 10 und -si^av S. 11. Der Aorist von //y-^:ci lautet gewöhnlich yy.fryyi II. 12, 
Od. .", Mal. Sappho 118.5. Sim. 164. Pind. Isthm. 5.10. Eur. IT 1525. Herod. I 121. VIH 101. 
/.s/aps^rDai Homer 6 :^lal u. Philox. 2.24. /r.p7ro Z 270. Xachhomerisch ist y'^-pustv, daneben 
Itegegnet --rr/^ny.nWyi lies. 14i. 28. Eur. l^l. 1327. Hi])]). 1074 und -rr^^j'^zXny. Aesch. Suppl. 443. 
Xeben TTpaTsOca'. und G-zy.-zv'jnyr.Wy^, linden wir £r7Tp7-T£'j5)Y. Pind. Pyth. 1,5. Bei Homer steht 
stets 7:ov7.ca«7t)7.f., wie auch W^^. 0. 4:)2 u. Sim. Am. 45, später gewöhnlich das Aktiv, aber Archil. 
12.2 hat in gleicher Bedeutung yjj.oz-rjYr,\)%, während ttov/-.!)-?. Pind. Ol. 6,11 passivisch ist. Xeben 
dem gewölmhchen Aorist l)zy.y.zlv (zu UzAzr.Wy.i) linden wir <i^y/Sryy.i Pind. Pyth. 2,20. Xem. 7,8. 
Fragni. 100.2 und }izr/\Vhy.i Aesch. Prom. 5.1 93. 140. 545. Soph. Ai. 425. Trach. 1000. In allen 
Zeiten ist -yAny.nWyi üblich. Hes. Th. 533 hat dafür -zuilr., i)assivisch aber steht dies Herod. 1 180. 
V 94. AI 66. ajAsiyaTDat begegnet oft, aber Pind. Pyth. 4.102 steht ajAsio {>•/;, wie Xen. Anab. 
11 5,15 y.77r,[j.z\.r^\\'r,. Ebenso steht Eur. Her. 757 u-or^s/Osi: für urrof^scaasvo; Von ;A£|A9£'7aai 
habe ich den pass. Aorist gefunden Pind. Isthm. 2,20. Eur. Hei. 31. 468. ^V^e». Hipp. 1402. Herod. 



1 



v 




N 



— u — 

T 77 hi. m 13 B- 180 MI U6. Gleichbedoutend mit ^t-^v«.. findet sich ,TatY-^v«L X 24* 
1 w bi». m irf. i> löi- >" Pvtli. 4.84. Nem. lO.eO. Isthm.6,<. 

p 46.S. Hes. Th. 674. Sappho o,^. Archil. 60..,. P""'"'- •^••^- ■;,, " ^- ":„ ' . .. ,,7, „T 911 
Lsch. Supid. 458. Pers. 205. Sept. 3... 300. Ag. 1441. Ch. 20. «f ^^^;P ^ ' „^ UO) \ 
Of' 1->(5() Traeh 340 (i08. 1102. Eur. an 27 Stellen: femer llerod. III 130 (\gl 140 . \ J-. 
^.si^h is^^ nnr L,n. 137. Aesch. Ag. .97. S.,ph. OT 1463. Eur. Hei. 1652. "-!■ H 10 . 
m "o\äl Z. 105. Xeben d,™ häufigen ip....tv lesen wir Soph. Ai. 309 ip.ol.c^ gle.chfalk 
intransitiv Find Ol. 2.4:! schwankt die Lesart /.wischen £o..-£vTt und ipt-ovT... Das Partizip ^on 
";;Tv:Vst^"t'h.Supp.. 2. ,..,..1 .«5. no. IX 52 fnr das ,n dieser Bedeutung gew., n che 

aWv: vgl. Herod.VI 99. VIII 60. Bei .l..d^ «.L^t^ich "-^^^ ;= ^^J^ 2 'V23: 
m 10 V 33. VI 86.1 las liehen 1-jYryzu.z T t->. '4. 111 4. 14. 4.. 11. i-.'. i-y 
117 VII 4 10" 117 1.!.!. Vm SS. 90: ehens,, c0!)y.v,i!)r.'7y.v I 6(; für den nWiveu .\onst. _un.l 
„.,:„...,ni,^/. 11 S7 für den medialen. Einzeh. nenne ich nodi a3T7.vsvv,.kl)r, Soph. Ai. 71. 
'::^:Z LZzW. Seph. Ant. 496 gleich dem AKtiv: Ant. 12.;8 losen ^^■^^fr; m ge.cher 
BedeUing wie ih.d. 1314 ^ü...^. -- sich frei machen. - Erwähnen will ich hier an, . den 
häufigen Wechsel der l,eiden passiven Aoriste ohne Unterschied der Bedeutung z. L. ...VC- ""'1 
>jiy»rv»'. -jy-n-iy.: und orvil-c'^.'.. T-/o-c/y.'. und Txpollr.vr'.. , . • ^ 

' ■ ■ ■ Weit nmtan.ncich<.r ist der (iehrauch des Mediums neben di.n Aktiv, ohne ,lass ,.1, wesent- 
licher Be.leutungsunters,l,ied festzustellen ist. (;ewrd,nlich nennt man dies Me,lin,n d.vnamiscl, oder 
fasst es deponential auf ..der ,leutet eine r,.Hexive Bedeutung hinein. Ich stelle zunaclist. soweit sie 
mir anfeetallen sind, diejenigen Fälle zusammen, hei den,., ,.ine reflexive Deutung völlig ausg,.schlosse„ 
erscheint. i...>c),,.;i).., bat an 1 St,.ll,.n ,1er (),l.vss..,. ,len aktiv,.i Aorist, den meilial,.., ab-'r an ., 
und i) 5->5 i-^-^'-,y, hat ,lie Ilias s Alal. die (Myssee ileii imMliah'n Aorist 2 Mal. Ilenxlot 
^^M^. an 44 Stell,.«. o.V^.a.. st,.l,t II. s, 0,1, 1 Mal. oD-/.»... II. 4 Mal. Ilymn. 5. 11,. 4S.. 
'>5 5 Bei /.-a-T^v-o " .■■>93 mnss die H,.zi,.lunig aufs Subjekt als zulässig erklart w,.id,.n. wnii 
äudi' drei Verse fnilaM- v,',n ,lers,.lb,.n Handlung das Aktiv st,.ht. ab,.- •, 179 = v 50 und r. 42:! 
steht ,las Me,lium v„n, I1,mvI,I. ,1,.- ,loch für an,l,.r,. niis,l,t. . 50(i heisst ::..?. iUty.r.v andern 
■(Speise) vors,.tzei.. wähivn,! sonst ,latur .las \ktiv gebraucht wir,l. Oft beg,.gnet..--/V^^ii '-'.•- J^f'^-^ 
aber das Aledium st,.l,t a,„h v,n, s,d,h,.n. ,li,. für an,leie fivien: '. 23.8 (vgl. h 10) un,l o 214. v,.n 
den Brautführe™ \ 2S. Oft uebrauclit sind f,.rn,.r ao 3 >,£':»... . iin,l i;3>,s'7lVa.. s,l,on b,. Homer. 
ohn,. dass eine B,.zi,.lunn.' auts Subjekt zu ,.ntdecken i.st: spät,.r ist äoä/.f^»... ganz zum l),.ponens 
gewurden. Hierher ireh.a,.! terii,.- y.3...i,,-/^lV... H 559. \ 404. Soph. \i. Hl. OT 1153. T..;.v,,a,lte 
an 4 SteU,.n ,les Hom,r. y^s^.:. IL 9 Mal. Eur. Ih'ra.l. s:!5. v,.v. r 403. ,V.r/.'>|T;.r,^y.vTO /.4oi 
und ■A7.z7.y.r,r:.j:r,rrr.n^z / 440. £vr,:aTO 11. 4. Ud. _ 31.U. ..aA->.'7.. r>.iu . 

sk-h bf4 linmer neben 'd.nu 4 Mal VMrkommenden akt. \or. der mediale ■>, Mal: nel»en a.a. (10 Mal 
einmal a^ra^lVat; nehm 7/.//^'^-'' C-^ Mal) y^yrr;^^^^^ (4 Mal): neben dem ^vow.Undielien w,.-.. einmal 
vor.7To K 501, und vo^^aasv.: Theucru. 129S. virl. ::co.vo^.a;.rv Eur. Um^. ^DS u. «)S5 wu spater 
^oova^^^va. üblich wird: 'neben r}..z. I :U5 der mediale \orist 11. n. Od :\ Mal ^^- y;'"^-^^P^^^;- 
8 4- neben den Formen vom aktiven \orist oiv^^a. lindet sich oiVaasvo: bei I lom.r S Mal u. les.O 
554. 570: neben >,a>c3lv (II. :? Mal) lzAa>covTo 1 1 vnm. :U4r). \uch zwischen aoi.a. (-Mal) und 
y.^nyn^y. {(y Mal) kann ich einen Bedeutun-sunterschied nicht erkennen, /u erwiUmen ist hier femer 
dks aklivische V^z und lEv; (21 .AFal) n(4>en dem ^gewöhnlichen v/.fG{>ai: ferner i-t/. Batr. 211. lies. 0. OS. 
Aesch Prom ll'ö. Soph. \nt. 11:4. IHOT neben z^tsto od. äTTTaro, u. neben den weit übennegenden akt. 



— 15 — 

Formen von isvat die medialen Aoristformen sIgäto und stcaf^svo; H. 11, Od. 2 Mal (das Futur 
sicroy-ai H. 4, Od. 2 Mal). Zu y,^joi oder yjjsto gehört yjjTaviv/; Ilymn. 84,4. Hes. Th. 125. 405 und 
uTToxjjGayiv-/; Z 26. T 225. a 254. Ilymn. 82J5. lies. Th. 308. 411. Fragm. 2,1. 31,1. 42,1. Von 
Ti/.T(o kommt bei Homer der aktive Aorist 82 Mal vor, der mediale 24 Mal ebenso noch H^mn. 
1,116. 2,146. 4,23.42. 5,136. Epigr. 1.5. Hes. Th. 308. 478. Fragm. 10,1. 39,1. 42,5. 45,1. Find. 
Pyth. 4,52. Fragm. 11. Aesch. Ch. 414. Soph. Trach. 834. Eur. Hei. 214. Ilerc. F. 1023. 1183. 
Or. 196. Tro. 265. Phoen. ()49. Xeben dem weit überwiegenden [irivai linden sich sß-z-csro und 
[ir.Tso II. 25, Od. 15 Mal. Hymn. 1.49.141. 3,99. 233. Hes. Sc. 33. 338. ;^Ovat bei' Homer 111 
Mal, daneben df^uTSTo und r^j^so (einschl. fS-jGoyivo'j x 24) II. 20, Od. 22 Mal. Batr. 251. 303. 
lies. Sc. 108. r^u^avTo T 739. ^^jrjy/iy-fj 1 376. £vr^u<7aiTo Plat. Epigr. 12,5. £/.^'Jc7.c{)a.i Herod. 
V 106. Schliesslich nenne ich den .\orist i^ir7{)7.i: II. 53, Od. 55 Mal. Hymn. u. Hes. 16 Mal. 
Simon. 11:J. Pind. Pyth. 1.26. Isthm. 3.68. Vesch. 19, Soph. 7. Eur. 21 Mal: dabei ist l^ou nicht 
eingerechnet: bei Herodot habe ich :):] Stellen gezählt. Neben dem vielgebrauchten DaOjxx iUrjüxi 
l)eachte \)ySj>j.y i^ziy Huiin. 4,205 u. \ks. Sc. 318. — Aus der nachhomerischen Zeit habe ich mir 
noch folgende Fälle angemerkt, in denen der mediale Aorist für den aktiven gesetzt ist: ^i^xItg^xi 
Pind. Ol. 8.59. Simon. 145. i-ilz'ixy.try. Aesch. Supi)l. 47. 'T'^-voito ibid. 203 (Vers 202 steht 
T'jyvvoiy.). :T£p£;i7:AovTo Aesch. Ag. 1106. iovjlGo> von ov/Zoi ibid. 607. 1121. 1132. r,;ifOG7.To 
Vesch. Eum. :J59. 417. £-s7.;7.y.7,v Soi)li. OT 287 und £;£7ts7:;7.to (= £;£ipY7:'77.To, vgl. ^lETTpa^aro) 
Ai. 45. -poTpiyxTnai Soph. OT 35.S. I lerod. I 31. f^.£y.oiGa'7(o Eur. Hec. 717 (vgl. 1077). oi/.Ti'ra'Tl^ai 
Eur. Hec. 720. Hei. 1053. Herod. II 121.3. i^z):jr:xij:ry Soph. Ai. 531 — ich entfernte: an anderen 
Stellen steht es = befreien: Phocyl. 15.2. Aesch. Prom. 237. Soph. OT 1003. Eur. Andr. 818 
(vgl. 'j77£A'j'77.o A 401): es ist in dieser Bedeutung gleichsam zum Deponens geworden, wie Au^ra^itVai 
freikaufen, ferner f^io7/;'77.'7t)ai So])li. \i. 1233 mid £0£ito = er trug auf .\esch. Prom. 4. Soph. EI. 
1111. Trach. 28(). Phil. 619. Eur. Suppl. 1200. Ebenso steht immer nur •f^Q'J^x'jOai vom Errichten 
eines Tempels oder einer Bildsäule: \nacr. 104. Simon. 140. Eur. IT 1453). 1481 und bei Herodot 
an 19 Stellen: aber auch sonst ohne Beziehung aufs Subjekt, z. B. Eur. Hei. 46. 273. Phoen. 1008. 
Der Gebrauch von \)if7\)xi. mit seinen Koini)ositis verdient «'ine Einzelbearbeitun<^ 



3d?ulnad?rfd^tcn. 

I. ^Ugrntdnr fr^rorrfafung br$ $ijiitnalinnt$. 

1« Uhcv^ä)i tiitb 3tttitbctt,^al^( bcr ctit^chtctt ^cf)rf)Cf)cttftattbc« 



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